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Wichtigste Risiken bei der globalen Markenanmeldung: Lehren aus dem Fall Katy Perry (2026)

IPcrossark
Warenzeichen
2026-04-14 08:49:51

SYDNEY, 15. März 2026 – Ein wegweisendes Urteil des australischen High Court Anfang dieses Monats

hat kritische Fallstricke für globale Marken im grenzüberschreitenden Markenrecht aufgezeigt.

Registrierung, wobei ein aufsehenerregender Streit um Popstar Katy Perry als deutliches Beispiel diente.

Warnungendes Beispiel. Das Urteil vom 11. März (Taylor gegen Killer Queen LLC [2026] HCA 5) bestätigt dies.

die Vorrangstellung des „Wer zuerst anmeldet“-Prinzips im Markenrecht und unterstreicht die damit verbundenen Gefahren

die Missachtung territorialer und klassenspezifischer Schutzbestimmungen.

 

 

In dem Fall ging es um die australische Modedesignerin Katie Jane Taylor – die ihren Geburtsnamen Katie verwendet.

Jane Perry — gegen die internationale Pop-Ikone Katy Perry (bürgerlicher Name Katheryn Elizabeth Hudson).

Im Mittelpunkt des Streits stand Taylors Registrierung der Marke „KATIE PERRY“ im Jahr 2008.

Bekleidungsprodukte (Klasse 25) in Australien. Trotz ihres weltweiten Ruhms hat der Popstar keine Einfuhrgenehmigung beantragt.

Die Marke „KATY PERRY“ war in Australien bis 2009 nur für Musik (Klasse 9) registriert.

und Unterhaltungsdienstleistungen (Klasse 41), nicht Bekleidung.

 

Als Katy Perrys Team 2025 in Australien eine eigene Bekleidungslinie auf den Markt brachte, reichte Taylor eine Klage ein.

Markenrechtsverletzungsklage. In seinem Urteil bestätigte der High Court Taylors Eintragung.

mit dem Hinweis, dass die vorherige formelle Registrierung in den jeweiligen Rechtsordnungen Vorrang vor globaler Bekanntheit hat.

Die dem Prioritätsprinzip folgen. Das Gericht stellte ferner klar, dass Markenrechte streng

territorial und klassenspezifisch – der Ruf einer Marke in einer Branche lässt sich nicht automatisch auf andere Branchen übertragen

Den Schutz auf nicht verwandte Produkt- oder Dienstleistungskategorien ausdehnen.

 

„Dieser Fall ist ein Weckruf für globale Marken“, sagte ein IP-Experte der WIPO. „Viele Unternehmen

Sie gehen davon aus, dass ihr internationaler Ruf sie auf neuen Märkten schützen wird, aber das Prinzip „Wer zuerst anmeldet“

„Das bedeutet, dass eine rechtzeitige lokale Registrierung unabdingbar ist.“

 

Wichtigste Erkenntnisse für globale Markeninhaber

Das Urteil liefert zusammen mit einem aktuellen Fall, in den ein chinesisches Elektronikunternehmen verwickelt war, vier entscheidende Erkenntnisse.

Lehren für Marken, die international expandieren:

1. Wer zuerst einreicht, gewinnt nicht an Bekanntheit : In Jurisdiktionen, in denen das Prinzip „Wer zuerst einreicht“ gilt – darunter Australien, China und die EU –,

In Japan werden die Markenrechte dem ersten Anmelder und nicht der bekanntesten Marke zuerkannt.

Globale Anerkennung kann eine rechtzeitige lokale Registrierung nicht ersetzen.

2. Kein automatischer klassenübergreifender Schutz : Eine Marke, die für eine Kategorie (z. B. Musik) eingetragen ist

Der Schutz erstreckt sich nicht auf nicht verwandte Kategorien (z. B. Bekleidung). Unvollständige Klassenauswahl

schafft dauerhafte Schwachstellen.

3. Die Verwendung des echten Namens bietet einen besseren Schutz : Taylors Sieg wurde durch ihre

Verwendung ihres Geburtsnamens; Gerichte gewähren in der Regel einen stärkeren Schutz für verwendete persönliche Namensmarken.

in gutem Glauben.

4. Territorialität ist nicht verhandelbar : Eine in den USA oder der EU eingetragene Marke bietet keinen Schutz.

in Australien, Brasilien oder anderen Märkten. Globale Marken müssen sich in jedem Land einzeln registrieren.

 

Ein paralleles Beispiel verdeutlicht diese Risiken: Eine chinesische Elektronikmarke, ein weltweit führendes Unternehmen in

Smartphones (Klasse 9), verzögerte die Registrierung seines Logos in Brasilien. Ein lokaler Konkurrent hatte die Marke zuerst angemeldet.

Sowohl in Klasse 9 (Elektronik) als auch in Klasse 11 (Haushaltsgeräte) investierte das chinesische Unternehmen 1,2 Millionen US-Dollar.

Der Rechtsstreit dauerte über drei Jahre, doch aufgrund der Situation in Brasilien war man gezwungen, in Lateinamerika ein Rebranding durchzuführen.

Das Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ führte zu einem Verlust von Millionen Marktanteilen.

 

Um solche Risiken zu minimieren, raten Experten Marken, vor der Antragstellung eine umfassende Genehmigung durchzuführen.

Recherchen durchführen, Markenklassen strategisch zuordnen und Anmeldungen umgehend in allen Zielmärkten einreichen.

„Eine reaktive Registrierung ist ein Rezept für eine Katastrophe“, bemerkte der WIPO-Experte. „Eine proaktive Planung ist die

„Nur so lassen sich weltweit verteidigungsfähige Markenrechte sichern.“

 

Für Marken, die Beratung zur globalen Markenstrategie suchen, bieten professionelle IP-Dienstleister Unterstützung an.

Recherchen in mehreren Jurisdiktionen, strategische Auswahl von Klageklassen und Einreichungen in mehr als 100 Jurisdiktionen

— wodurch kostspielige Streitigkeiten vermieden und die Markenintegrität geschützt werden.

 

 

  australisch Markenanmeldung https://www.ipcrossark.com/en/trademark_detail/87.html

  IP Australia (Markenamt): https://www.ipaustralia.gov.au/trade-marks

  WIPO-Madrid-System (Globale Registrierung): https://www.wipo.int/madrid/en/